Die Sache mit den Facebookfreunden
Vor etwas mehr als 2 Wochen habe ich damit angefangen meine Facebookfreunde auszudünnen. Somit kam ich von circa 450 Freunden auf nun 224. Das sind 226 Leute, die eigentlich nicht wirklich meine Freunde waren. Das ist über die Hälfte, und angesichts dessen, dass ich noch weiter ausdünnen möchte, rappelt sich da noch etwas zusammen. Ich kenne zwar diese Leute, und generell bin ich zu jedem freundlich und ziemlich offen, aber sind das deswegen meine Freunde?
Nein. Facebook hat die Definition von “Freunden” total über den Haufen geworfen. Als Mensch in heutigen modernen sozialen Verhältnissen sieht man es als unhöflich an, die Freundschaftsanfrage eines Anderen, den man einmal gesehen und vielleicht ein bisschen miteinander gesprochen hat, in Facebook nicht zu bestätigen. Wir sind in der Hinsicht zu höflich. Schon ein paar Tage nach einer Party hat einem wohl die Mehrheit der Anwesenden, die mit einem in Facebook nicht befreundet sind, eine solche Anfrage verschickt. Findet man es geil in Facebook Freunde zu sammeln? Braucht man die Bestätigung, dass man viele Leute kennt? Was erhofft man sich daraus – mehr Kontakt zu demjenigen? Weiterlesen »



