Geschmackssache.

/Autor/ Timo
/Kategorie/ Musik

Diesen Beitrag wollte ich schon seit längerem schreiben. Mir war bloß nie wirklich bewusst, wie ich das angehen will. Und ob ich das aufgreifen möchte. Ob das überhaupt jemanden interessiert. Auch könnte ich meine Zeit jetzt anders verbringen. Sinnvolleres, als so einen Beitrag zu schreiben. Aber ich möchte das mal loswerden.

Sprechen wir über Geschmack, wie es die Überschrift schon erahnen lässt. Und sprechen wir über Musik, wie ich es oft gerne tue. Geschmack und Musik, zwei Sachen, die ja oft aufeinander treffen. Der eine mag dies, der andere mag das. Mir geht es jetzt aber nicht darum, irgendetwas, das mir nicht gefällt, zunichte zu machen. Es geht mir nicht um gute und schlechte Musik, sondern um gute und um bessere.

Ich bekomme in letzter Zeit am eigenen Leibe (ich hasse diese “e”‘s am Ende von Wörtern, als würde jemand “Türe” sagen… die gehören gemeuchelt.) mit, wie sich doch ein bisschen mein Musikgeschmack verändert. Es verändert sich nicht mein bevorzugter Musikgeschmack, sondern ein anderer, doch etwas seltsamer Bereich.

Ich fahr voll auf Musik mit einem besonderen “Hintergrund” ab. Nicht Geschichtliches oder so, nein, die Musik muss etwas zu bieten haben. Besondere Sachen, nichts 08/15-mäßiges, wie man sie meist in der Top 100 findet. Wenn man hört (und auch sieht), dass ein echter Rhodes oder Wurlitzer verwendet wird, dass der Song trotz abgefahrener Form und Taktzahl geil klingt, dass etwas dahinter steckt, dann ist es für mich ein richtig guter Song. Wie es bei dem kürzlich vorgestellten Jack Conte zum Beispiel ist, oder bei Brett Domino. Ich will sehen, wie das Ganze entstanden ist. Keine blöden Musikvideos.

Warum und wieso und weshalb das bei mir so ist? Ich kann mir ein neues Album anhören und es total gut finden, aber schnell daran die Lust verlieren, weil es mir nichts zu bieten hat. Irgendwann kann ich mir das nochmal anhören, ohne dass mir dabei langweilig wird, aber das war’s dann auch schon. Solche eben beschriebene für mich viel bessere Musik kann ich mir immer anhören, ständig, ohne dass ich die Lust daran verliere.

Das mag vielleicht daran liegen, dass mich das schon total begeistert, dass man mit einfachen Mitteln Musik machen kann. Wenn ich darüber nachdenke, dass einfach ein bisschen Rhythmus-Percussion-Ding, Harmonieinstrument und Soloinstrument geile Musik hervorbringen kann… fantastisch.

Natürlich hätte ich es gerne, wenn so Musik viel populärer wäre, aber was soll ich machen? Jemandem aufzwingen?

Nein. Ich wollte es nur gesagt haben, in der Hoffnung, dass man sich vielleicht mehr dafür interessiert und ausschau danach hält.

Fertig.

Das Leben und was es zu bieten hat.

/Autor/ Timo
/Kategorie/ Allgemein

Diesen Satz schrieb ich vor gut einer Stunde in Facebook. Denn mir wurde bewusst, wie verdammt gut es mir doch geht. Das mag für einen Außenstehenden vielleicht nicht ganz so wirken, aber ich bin momentan innerlich total zufrieden. Das 1. Schulhalbjahr 2010/2011 war irgendwie nicht so der Brüller. Schulisch hatte ich total abgenommen, alles war stressig, ich machte alles und doch nichts. Ich war mit mir selbst total unzufrieden. Und mit allem anderen. Eigentlich war alles total ungut. Es war nicht schlecht, aber eben nicht gut. Pack die Schneeschaufel aus und schieb alle Aufgaben vor dir her, bis es zu viel wird und dir über die Ohren steigt.

Doch ich habe das geregelt. Indem ich drastisch vieles reduziert habe und mich auf das wesentliche konzentriert habe. So läuft die Schule wunderbar gut, es gibt auf einmal total viele neue Dinge etwas mit Freunden zu unternehmen, ich versuche wann ich kann Orgel und Klavier zu üben, ich verdiene mein Geld mit Webprojekten. Dafür muss momentan der Chor etwas leiden. Und der Blog musste leiden. Das tut mir beides auch unglaublich leid, weil ich das total gerne mach, aber es ist für den Moment einfach gut so. Es ist gut so, wie es jetzt ist. Zwar nicht für alle zufriedenstellend, aber immerhin für mich. So sag ich auch viel öfter “Nein” zu irgendwas und versuch mich aus dem ganzen nervigen Zeugs rauszuhalten. Was ich jetzt nun mal gerne machen möchte, das mach ich eben. Und weiter? Mir geht es gut dabei.

Es ist gut so, und doch könnte noch eine Sache besser werden.
Kennt ihr das, wenn man sich wünscht, dass irgendjemand da ist, mit dem man genau jetzt über etwas sprechen kann oder irgendetwas anstellen kann? So würde ich gern viel lieber meine Gedanken mit jemanden teilen, der das versteht, genauso erlebt,  genauso sieht. Ich würde unglaublich gerne jeden Abend etwas unternehmen, nichts Großes, einfach ein bisschen mit Musikuntermalung trinken, erzählen, lachen. Das ist jetzt nicht so, als hätte ich keine Freunde, mit denen ich etwas unternehmen könnte. Ganz im Gegenteil, ich muss sogar versuchen, alle unter einen Hut zu bekommen, ohne jemanden auszulassen. Sind eben verschiedene Gruppen, die sich nicht so einfach kombinieren lassen. Das soll jetzt aber kein Geprahle sein.

Was ich sagen möchte, ist, dass man sich manchmal doch irgendwie alleine fühlt, ohne dass man es wirklich ist. Wenn ich das hinbekommen könnte, irgendwie regeln könnte, dann wär das Leben und alles wirklich total super. Es ist eben dieser kleine Aspekt, der das Leben nicht ganz so superduper werden lässt. Aber wäre dieser kleine Aspekt nicht, wo ist dann die Spannung im Leben? Ein total gutes Leben ist langweilig. Man braucht Spannung, Action, sonst geht man ein.

Man hat alle Möglichkeiten. Das Leben steht einem offen, machen wir das Beste draus! Und wenn es nicht immer so ganz gut ist, erinnern wir uns dran, wie gut es doch noch sein kann. Und wie gut es eigentlich auch ist. Flinte ins Korn werfen, nur weil ein Aspekt des Lebens nicht stimmt? Egal, wir haben noch genug andere Aspekte, die stimmen – an denen man sich erfreuen kann.

Lassen wir (ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich benutze jetzt einfach mal eine Pluralform) das Leben auf uns zu kommen, so gut wie wir es nur hinbekommen. Sonst ist das Leben kein Leben, sondern verschwendete Zeit.

Ich lese mir diesen Beitrag, wie ich es meist so tue, nicht wieder durch und verbesser ihn. Wahrscheinlich ist manches totaler Murks, aber so kam es eben aus mir heraus. Versucht zu verstehen, so viel ihr wollt. Und wenn etwas strittig oder unverständlich ist, dann rede. Diskutieren und darüber sprechen macht das Leben auch spannend, falls ihr es nicht gemerkt habt.

Tagesablaufserkenntnis.

/Autor/ Timo
/Kategorie/ Allgemein

Vor ein paar Tagen wurde mir etwas klar. Es muss sich etwas ändern, etwas wichtiges. Etwas, woraus der ganze Tag besteht. Nämlich der Tag selbst. Viele Tage zusammen sind ein ganzes Leben, also muss sich am Leben etwas ändern. Aber das Leben darf sich nicht ändern. Nur der Tag. Schwierig.

Bekanntlich hat der Tag 24 Stunden. In diesen 24 Stunden muss man schlafen. Das ist unabdinglich, sonst kann man die nächsten 24 Stunden vergessen. Außerdem muss man in diesen 24 Stunden meist in die Schule. Da kommt kein Weg dran vorbei. In meinem Fall, also in meinem Leben, kommt aber noch viel mehr hinzu. Das wäre zum Beispiel Orgelunterricht, Klavierunterricht, Programmierertätigkeiten, Chor, Dirigier- und Tonsatzunterricht. Außerdem muss man für Orgelunterricht und Klavierunterricht selbstverständlich üben.

Das passt alles nicht in einen Tag. Was war meine Lösung? Mach alles, aber mach alles halbherzig. Wie es eben passt, und wenn es nicht passt, dann machen wir eben alles im letzten Moment. Stattdessen hat man in einem Moment etwas Freizeit, um sich mit anderen Sachen halbherzig zu beschäftigen.
Selbstverständlich ist das scheiße. Nicht nur, weil man alles halbherzig macht, sondern auch, weil man am Ende mit sich selbst nicht zufrieden ist. Da fehlt eben was. Das merkt man.

So  kam nun in den letzten Tagen die Erkenntnis, dass das so nicht weitergehen kann. Dass das nicht gut ist, wusste ich schon lange, aber umstellen ist immer schwer, deshalb lies ich es sein. Doch nun doch der Wandel. Fragt mich nicht.

Das Funktioniert nun eben so: Schule ist Pflicht, da muss man hin. Ob es wichtig ist, kommt halt ganz auf den Unterricht an. So schalte ich in Fächern, die momentan nicht nötig sind, ab. Zeigt sich zum Beispiel dadurch, dass ich im Halbschlaf rumlungere, mit den anderen nur Mist mache oder ganz etwas anderes mache. Bei den wichtigen Fächern ist dann Aufmerksamkeit geboten.

Mein Ja-Sager-Syndrom, das ich so an mir habe, lege ich total ab. “Nein” sagen ist geboten, zu allem, was mir unnötig erscheint, was ich nicht dringlich brauche. Somit fällt jetzt der ein oder andere Chor, zu dem ich nur aus Nettigkeit gehe, flach. Ich mach auch in Zukunft nicht bei jedem erdenklichen Firlefanz, der sich mir bietet, mir aber nichts bringt, mit. Stattdessen bleibt mehr Zeit zum Klavier- und Orgelüben. Hausaufgaben macht man eh erst ab höchstens 22 Uhr. Die restliche Zeit bietet sich zur Programmierertätigkeit an. Da hocke ich eh nur daheim rum. Das ist also Freizeitarbeit. Macht ja auch Spaß. Und gibt Geld, harhar.

Somit wär mein Tag geregelt. Damit ich nicht daheim auf der faulen Haut rumliege, nehme ich mir fest vor, in einem bestimmten Zeitraum Orgel üben zu gehen. Täglich. Das geht ja nicht daheim. Und daheim habe ich dann Zeit für mich. Um Blogeinträge zu schreiben oder sonst was zu tun. Ich sitze sowieso dann fast immer vor dem PC.

Danke, ich weiß nämlich selbst nicht, was euch dieser Eintrag bringen soll.

Das Schwierigste auf der Welt sind Freundschaften

/Autor/ Timo
/Kategorie/ Allgemein

Dein Bekanntschaftskreis ist riesig.
Dein Freundschaftskreis ist groß.
Um richtig gute Freundschaften abzuzählen, brauchst du vielleicht noch eine dritte Hand.
Doch welchem dieser Freunde kannst du dich immer anvertrauen?

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