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verwebbt

Es ist mir nicht ganz egal was in der Ukraine, in Palästina und in Israel geschieht. Trotzdem kann ich die Nachrichten im Radio (was im Auto nun mal läuft) nicht mehr hören. Tote durch Flugzeugabsturz, Tote durch Raketenbeschuss. Es gibt kein anderes Thema mehr. Die Nachrichten schaffen es, so dramatische Geschichten in einen Nervfaktor zu verwandeln.

Mir war danach mal auszuprobieren, wie ein Kachellayout im Blog wirkt und praktikabel ist.

Fazit: schick, aber ein bisschen Glücksspiel.

Beitragsservice

Vor zwei Wochen kam ein Brief vom ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice. Zur Erinnerung: seit Januar 2013 gibt es nun diese Behörde, die monatlich 18€ von mir möchte, da ich den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Anspruch nehme. Seitdem es den Beitragsservice gibt sind jetzt knapp 18 Monate vergangen. 18 Monate, in denen ich dort nicht gemeldet war. Schnell zusammengerechnet sind das nun 324€, die ich (neben dem Betrag, den ich ab jetzt zahlen muss) dieser Behörde schulde. Darüber möchte ich mich nicht beschweren, tatsächlich nutze ich ab und zu solche Medien.

What the Fuck happened to you?

Es gab mal eine Zeit, in der man Facebook aktiv genutzt hat. Man hat alle paar Minuten seine Aufmerksamkeit dieser Plattform und dem Inhalt darauf gewidmet. Das war ziemlich amüsant. Selbst bei der Arbeit musste man sich dazu zwingen, Facebook nicht geöffnet zu haben, um nicht ständig davon abgelenkt zu werden. Erinnert ihr euch noch? Das war tatsächlich mal so, und hat sich so sehr verändert.

Lernen, Android, Zukunft.

Beginn des Sommersemesters, lernen, Klausuren schreiben und das Gelernte vergessen. Das fasst es eigentlich grob zusammen. Schon seitdem ich mich erinnern kann etwas lernen zu müssen, lief es immer so ab, dass ich ein paar Tage vor der Prüfung überhaupt mit dem Lernen beginne. Ich bereite mich nie lange auf eine Prüfung vor. Ausnahme war wahrscheinlich die Fahrschule, in der man durch das Ausfüllen der Bögen ja eigentlich alles gelernt hat, was man brauchte. Das Lernen sieht bei mir übrigens so aus, dass ich mir alles wichtige durchlese bzw. visuell erfasse und das, was ich für unwichtig empfinde, einfach überfliege. Das ist ziemlich dumm, aber bis jetzt hat es immer geklappt. So habe ich auch mein Abitur geschafft. Ernsthaft, ich habe am Abend vor der Matheprüfung das Lehrbuch überflogen und ein paar wenige Aufgaben gerechnet. Auch kann ich mich nicht erinnern vor dem Abitur überhaupt etwas für Latein gelernt zu haben. Es gibt ein Zeitungsinterview, in dem ich zitiert wurde, dass man »Latein sowieso nicht lernen kann. Entweder man kann es oder man kann es nicht.« Ich konnte es übrigens nicht. Ist das unklug? Ja. Wird das irgendwann schief gehen? Wahrscheinlich. Werde ich es anders machen? Nein.

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Ich habe mir auf mein Sony eine Custom ROM von Android 4.4 geflashed und wieder gemerkt, wie ich Android nicht missen möchte. Der Google Now Launcher ist super. Es fühlt sich an als wüsste ich über alle Termine und sonstige wichtige Dinge bescheid, wenn ich das Smartphone bei mir trage. Android KitKat wird es leider nativ nicht mehr für das Sony geben, dafür läuft die CyanogenMod Version besser als gedacht. Es gibt OTA Updates in viel kleineren Intervallen als bei Stock ROMs und meist verbessern sie die Akkulaufzeit. Das bringt einen mehr in eine Wohlfühlzone. Regelmäßig Updates, die nicht nur Sicherheitslücken oder Bugs fixen, sondern spürbar für jeden das Betriebssystem verbessern.

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Wie gesagt, Klausuren schreiben. An der Zahl noch zwei Klausuren. Am Montag Datenbanken, am Donnerstag Kommunikationstechnik. Am Mittwoch wird ein wichtiger Tag, da haben wir einen Termin beim Notar. Das ist schon ein bisschen abgefahren, ich bin 20 Jahre alt und bin dann Gründer einer GmbH. Eine GmbH mit einem richtig schönen Büro und einer Zukunft. Immerhin gründet man solch ein Unternehmen nicht zum Spaß, die Zukunft ist das Ziel (Entschuldigung, ich habe es nicht geschafft das ungeschwollen auszudrücken). Dann können wir endlich in den IKEA, da gibt es nämlich tolle Möbel, die auch in einem Büro gut aussehen. Dazu kommt so viel, das wir vorhaben und vor uns haben. Großes Abenteuer. Ahoi.