Daniel erzählt über Videoformate
Hallo Fans.
Ich bin immer noch ganz geflashed von der ganzen Information, die ich noch nicht vollständig verarbeiten konnte.
Ich musste lachen. Wie immer. Sehr.
Hallo Fans.
Ich bin immer noch ganz geflashed von der ganzen Information, die ich noch nicht vollständig verarbeiten konnte.
Ich musste lachen. Wie immer. Sehr.
Vor etwas mehr als 2 Wochen habe ich damit angefangen meine Facebookfreunde auszudünnen. Somit kam ich von circa 450 Freunden auf nun 224. Das sind 226 Leute, die eigentlich nicht wirklich meine Freunde waren. Das ist über die Hälfte, und angesichts dessen, dass ich noch weiter ausdünnen möchte, rappelt sich da noch etwas zusammen. Ich kenne zwar diese Leute, und generell bin ich zu jedem freundlich und ziemlich offen, aber sind das deswegen meine Freunde?
Nein. Facebook hat die Definition von “Freunden” total über den Haufen geworfen. Als Mensch in heutigen modernen sozialen Verhältnissen sieht man es als unhöflich an, die Freundschaftsanfrage eines Anderen, den man einmal gesehen und vielleicht ein bisschen miteinander gesprochen hat, in Facebook nicht zu bestätigen. Wir sind in der Hinsicht zu höflich. Schon ein paar Tage nach einer Party hat einem wohl die Mehrheit der Anwesenden, die mit einem in Facebook nicht befreundet sind, eine solche Anfrage verschickt. Findet man es geil in Facebook Freunde zu sammeln? Braucht man die Bestätigung, dass man viele Leute kennt? Was erhofft man sich daraus – mehr Kontakt zu demjenigen? Weiterlesen »

Und das kann man zu den verschiedensten Anlässen machen. Zeitaufwand: 5 Minuten.

Vorteil #1 der Facebook-Timeline: Sie sieht verdammt gut aus. Die anderen Vorteile werde ich nicht erläutern, weil sie so offensichtlich sind, wie der Genannte.
Steve Jobs ist tot. Lange befürchtet, wurde gebangt vor diesem Tag. Nun ist er da und Apple-Fans wie auch Skeptiker sind erschüttert. Wo man auch hinschaut im Netz, in Blogs, auf Nachrichtenportalen, in Facebook, überall sind Sympathiebekundungen gegenüber dem Apple-Mitbegründer zu lesen. Egal, ob hochrangige Politiker wie Obama, Google-Chef Eric Schmidt oder Facebook-Gründer Mark Zuckerberg; alle eint wohl an diesem Tag das Gefühl, dass da einer von den ganz großen gegangen ist.
Doch es stellt sich die Frage, wie es weitergehen soll. Mit Apple, dem Erbe Jobs’. Sein Nachfolger Tim Cook gilt als wenig charismatisch, die Vorstellung des i-Phone 4S zu Beginn der Woche wurde, wenn nicht als Enttäuschung, dann doch als kein Vergleich zu den Produktvorstellungen Jobs’ wahrgenommen. Dabei ist technisch an dem neuen Gerät zunächst nicht all zu viel auszusetzen. Selbst, wenn das i-Phone 4S als erstes Smartphone überhaupt eine integrierte Kaffeeschäum-Funktion gehabt hätte, die Ernüchterung um Apple wäre dennoch eingetreten.
Apple, das war (und ist in gewisser Weise) seit Ende der 90er immer Jobs gewesen. Ging es ihm in seinem Krankheitsverlauf schlecht, so sanken die Aktien von Apple. Erfand er sich und den Konzern mit einem weiteren i-Produkt neu, so stiegen die Kurse so hoch, dass Apple in der Schuldenkrise 2009 zeitweise reicher war als der US-amerikanische Staat.
Egal, was man von dem Unternehmen Apple und seinen Produkten halten mag, eins ist gewiss: Jobs hat mit dem i-Pod und i-Tunes den Musikmarkt revolutioniert, mit dem i-Phone eine neue Ära der Mobilität eingeläutet und mit dem i-Pad eine neue Entwicklung auf dem herkömmlichen Computer-Markt angestoßen. Auch, wenn es inzwischen technisch bessere und günstigere Produkte auf dem Markt geben mag, so hätte es all diese Erfindungen ohne Apple und Jobs nicht in dieser Form gegeben, wie sie heute unser aller Leben direkt oder indirekt beeinflusst und bereichert.
Mit Jobs’ Tod nun den Untergang des Kult-Konzerns Apple kommen zu sehen, kann sich mitunter zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung entwickeln, wie überall auf dem freien Markt. Wenn sich Gerüchte oder eine schlechte Stimmung verbreiten, so führt dies unweigerlich zu einem Absturz eines Unternehmens oder aber der Märkte, wie es in der Finanz- und Wirtschaftskrise eindrucksvoll beobachtet werden konnte.
Nichtsdestotrotz lebt das Erbe Jobs’ weiter in seinen Erfindungen und denen, die ihm nachfolgen werden. Thomas Alva Edison etwa war nach seinem Ableben 1931 nicht wirklich tot. Seine Erfindungen haben das gesamte weitere 20ste Jahrhundert geprägt und sind so in den Alltag übergegangen, dass sich niemand mehr ein Leben ohne seine Erfindungen vorstellen kann.
Steve Jobs als den Edison des jungen 21sten Jahrhunderts zu bezeichnen, mag derzeit ein wenige verfrüht sein. Aber trotzdem kommt man nicht umhin, die großartige Leistung dieses Mannes in stillem Gedenken zu würdigen.
Rest in Peace – Steve Jobs 1955-2011

Angeregt von Reaktionen auf den Timeline-Artikel interessierte es mich, welche Daten Facebook tatsächlich über mich gesammelt hat und für verschiedene Zwecke missbraucht. Dumm bin ich selbstverständlich nicht, denn ich weiß, dass ich gesetzlich ein Recht darauf habe, meine Daten einsehen zu können. Das sah ich mal bei jemandem, der sich von der Telekom seine Daten zukommen lies und somit seinen Standort monatelang genau verfolgen konnte. Durch Suchen im Hilfebereich findet man erstaunlicherweise nur Artikel, wie man alle seine öffentlichen Informationen einsehen kann. Was öffentlich sichtbar ist, weiß ich ja – ich kann es schließlich auf meiner Seite sehen. Ich möchte aber wissen, welche persönliche Daten Facebook über mich gespeichert hat. Hier fand ich schließlich eine Anleitung, wie man dies beantragen kann. Ob das wirklich alle gesammelten Daten sind, glaube ich nicht, aber es wird wohl ein bisschen was zusammenkommen.
Das Erstaunliche an diesem Formular ist, dass Facebook wohl alles tut, um noch im rechtlich abgesicherten Bereich es dem Benutzer so schwer wie möglich zu machen, diesen Antrag ordnungsgemäß auszufüllen.
Bitte zitiere das Gesetz, wonach du Daten beanspruchst
Ohne ein Mensch der Justiz zu sein oder ohne eine Anleitung zu haben, kann sich dies wohl etwas schwierig gestalten.
Ich füllte den Antrag aus, und bekam die oben zu sehende Rückmeldung. 40 Tage soll es wohl höchstens dauern, bis man eine CD mit seinen Daten aus den USA zugeschickt bekommt. Dann werde ich mich hier mit diesem Thema wieder melden.
Zur Anmerkung: Ich bin nicht der, der Facebook boykottieren möchte und Facebook als böse Buben darstellen will. Ganz im Gegenteil, ich nutze Facebook liebend gerne, und wenn die glauben, Daten über mich sammeln zu müssen, dann sollen die das wohl tun. Wissen die halt, dass ich mich für Webzeugs interessiere und geben mir deshalb zugeschneiderte Werbung. Lieber Werbung, für die ich mich interessiere, als Werbung für Damenschuhe oder sonst etwas. AdBlock läuft sowieso ständig. So blöd, Facebook mein E-Mail-, ICQ-, … -Passwort zu geben, bin ich selbstverständlich nicht. Mich interessiert es ausschließlich, welche Daten über mich gesammelt wurden und inwiefern ich dazu beigetragen habe, dass es soweit kommen konnte.