Facebooktimelinespecialtralala

/Autor/ Timo
/Kategorie/ Internet
/Tags/ ,

Und das kann man zu den verschiedensten Anlässen machen. Zeitaufwand: 5 Minuten.

Facebooktimelinetralala

/Autor/ Timo
/Kategorie/ Internet
/Tags/ ,

Vorteil #1 der Facebook-Timeline: Sie sieht verdammt gut aus. Die anderen Vorteile werde ich nicht erläutern, weil sie so offensichtlich sind, wie der Genannte.

Die Möglichkeiten des intelligenten Teilens

/Autor/ Timo
/Kategorie/ Internet

Die Internet-Blogosphäre-Gemeinschaft, vornehmlich die Deutschsprachige, teilt sich momentan in zwei Bereiche. Nun gut, es teilen sich nur jene in zwei Bereiche, die wirklich etwas davon wissen. Es geht um QUOTE.FM, und die Fähigkeit dort Zitate aus Texten zu teilen, respektive zu empfehlen. Das Problem ist nämlich, dass man nur durch eine Invite tatsächlich einen Account ergattern kann, der tatsächlich Zitate teilt, sodass auch andere durch Kommentare oder Likes darauf eingehen können. Du als Ottonormalverbraucher, der also nur lesen kann, hat in der Hinsicht ein Problem, auch wenn du unbedingt Dinge teilen möchtest.

Marcel ging in diesem Beitrag darauf näher ein. Warum es Invites gibt, warum Qualität gesichert werden muss, warum nicht jeder Idiot da draußen in Internet etwas auf QUOTE.FM zu suchen hat. Bist du nicht in QUOTE.FM, so kannst du auch der Welt nicht mitteilen, was du genau gelesen hast. QUOTE.FM kannst du selbstverständlich nutzen, um zu sehen, was andere interessant finden – was du interessant findest bleibt aber ein Geheimnis für dich. So ist es nun einfach, sagt Marcel.

Ich sage aber, dass es so eben nicht ist. Qualitätssicherung ist das höchste Gut zum Erfolg von QUOTE.FM, und du wirst dazu nicht beitragen, wenn du es dir nicht verdienst. Das ist der Punkt, den ich in Marcels Begründung vermisse. Du bist ein Internetmensch, hast vielleicht einen Blog oder irgendeine andere Plattform, um etwas interessantes zu teilen und deinen Senf dazuzugeben. Wofür brauchst du also primär QUOTE.FM? Wohl um es einer breiteren Masse sofort mitzuteilen, das ist unumstritten und genau das ist ja auch der Vorteil von QUOTE.FM. Was machst du aber da, wenn dein Gelaber undurchdacht ist, deine Zitate unpassend sind? Du bekommst nur negatives Feedback und dein Account war für den Arsch. Geile Sache. Um es vorweg zu nehmen ist meine These: Zum Erfolg musst du dich hochficken.

Back’ kleine Brötchen. Teil auf deinem Blog oder einer anderen Plattform den einen oder anderen Text, den du wirklich interessant findest, und gib deinen Senf dazu ab. Inhaltlich würdest du ja das selbe rüberbringen. Das sollte wohl interessant für die Leser sein, wenn du es gut machst. Wenn du es schlecht machst, hast du auch nichts auf QUOTE.FM verloren. Wenn du merkst, dass du einfach nur dabei sein willst, und in Wirklichkeit nur notgedrungen ein paar Texte liest, die eh schon jeder kennt, hast du dort auch nichts zu suchen. Probier dich aus, bevor du Teil der Community wirst! Und falls du tatsächlich interessante Dinge schreibst und zitierst, wächst auch dein Aufmerksamkeitsgrad. Vielleicht wirst du dann auch Teil der Community, ohne dort angemeldet zu sein: indem du nämlich zitierst wirst. Was ist geiler, ein Zitat zu teilen oder der Verfasser eines empfehlenswerten Artikels zu sein? Somit fickst – äääääh arbeitest du dich in der Szene hoch. Die Aufmerksamkeit wächst und letztendlich stehen die Chancen danach doch sehr hoch, in die Plattform mit vollwertigem Account einzutreten.

Weint nicht rum, weil ihr kein Teil des “Hypes” sein könnt. Ich nutze QUOTE.FM ohne Account, ich stöber mich durch Zitate und finde lesenswerte Artikel schneller als über tausend andere Ecken. Sonst hätte ich keine Zeit, das Internet nach Interessantem zu durchsuchen, und ich würde es auch nicht machen – aus Faulheit. Mit QUOTE.FM mach ich das aber doch, und es macht richtig Spaß.

Wohl wahr, auch nicht jedes QUOTE.FM-Mitglied hat den Sinn der Plattform verstanden. Was ein
»djüpp-djüpp-djüpp djürrrrrrrr tuj-tuj-tuj duÍT tjipp-tjipp-tjipp-tjipp dürdürdürdür djürrrrrr« dort zu suchen hat, weiß ich auch nicht. Schon witzig, aber muss man einen Wikipedia-Artikel wegen etwas Witzigem zitieren, ja eigentlich sogar empfehlen… Egal, Hauptsache man gibt sich in den Kommentaren gegenseitig Herzchen. ♥

Die Welt ist ungerecht, und du bist ein Teil davon. Mach daraus einen Vorteil für dich.

Erstmal ne Runde i-Pod

/Autor/ Matti
/Kategorie/ Allgemein, Internet, Leben, Technik

Steve Jobs ist tot. Lange befürchtet, wurde gebangt vor diesem Tag. Nun ist er da und Apple-Fans wie auch Skeptiker sind erschüttert. Wo man auch hinschaut im Netz, in Blogs, auf Nachrichtenportalen, in Facebook, überall sind Sympathiebekundungen gegenüber dem Apple-Mitbegründer zu lesen. Egal, ob hochrangige Politiker wie Obama, Google-Chef Eric Schmidt oder Facebook-Gründer Mark Zuckerberg; alle eint wohl an diesem Tag das Gefühl, dass da einer von den ganz großen gegangen ist.

Doch es stellt sich die Frage, wie es weitergehen soll. Mit Apple, dem Erbe Jobs’. Sein Nachfolger Tim Cook gilt als wenig charismatisch, die Vorstellung des i-Phone 4S zu Beginn der Woche wurde, wenn nicht als Enttäuschung, dann doch als kein Vergleich zu den Produktvorstellungen Jobs’ wahrgenommen. Dabei ist technisch an dem neuen Gerät zunächst nicht all zu viel auszusetzen. Selbst, wenn das i-Phone 4S als erstes Smartphone überhaupt eine integrierte Kaffeeschäum-Funktion gehabt hätte, die Ernüchterung um Apple wäre dennoch eingetreten.

Apple, das war (und ist in gewisser Weise) seit Ende der 90er immer Jobs gewesen. Ging es ihm in seinem Krankheitsverlauf schlecht, so sanken die Aktien von Apple. Erfand er sich und den Konzern mit einem weiteren i-Produkt neu, so stiegen die Kurse so hoch, dass Apple in der Schuldenkrise 2009 zeitweise reicher war als der US-amerikanische Staat.

Egal, was man von dem Unternehmen Apple und seinen Produkten halten mag, eins ist gewiss: Jobs hat mit dem i-Pod und i-Tunes den Musikmarkt revolutioniert, mit dem i-Phone eine neue Ära der Mobilität eingeläutet und mit dem i-Pad eine neue Entwicklung auf dem herkömmlichen Computer-Markt angestoßen. Auch, wenn es inzwischen technisch bessere und günstigere Produkte auf dem Markt geben mag, so hätte es all diese Erfindungen ohne Apple und Jobs nicht in dieser Form gegeben, wie sie heute unser aller Leben direkt oder indirekt beeinflusst und bereichert.

Mit Jobs’ Tod nun den Untergang des Kult-Konzerns Apple kommen zu sehen, kann sich mitunter zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung entwickeln, wie überall auf dem freien Markt. Wenn sich Gerüchte oder eine schlechte Stimmung verbreiten, so führt dies unweigerlich zu einem Absturz eines Unternehmens oder aber der Märkte, wie es in der Finanz- und Wirtschaftskrise eindrucksvoll beobachtet werden konnte.

Nichtsdestotrotz lebt das Erbe Jobs’ weiter in seinen Erfindungen und denen, die ihm nachfolgen werden. Thomas Alva Edison etwa war nach seinem Ableben 1931 nicht wirklich tot. Seine Erfindungen haben das gesamte weitere 20ste Jahrhundert geprägt und sind so in den Alltag übergegangen, dass sich niemand mehr ein Leben ohne seine Erfindungen vorstellen kann.

Steve Jobs als den Edison des jungen 21sten Jahrhunderts zu bezeichnen, mag derzeit ein wenige verfrüht sein. Aber trotzdem kommt man nicht umhin, die großartige Leistung dieses Mannes in stillem Gedenken zu würdigen.

Rest in Peace – Steve Jobs 1955-2011