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Lernen, Android, Zukunft.

Beginn des Sommersemesters, lernen, Klausuren schreiben und das Gelernte vergessen. Das fasst es eigentlich grob zusammen. Schon seitdem ich mich erinnern kann etwas lernen zu müssen, lief es immer so ab, dass ich ein paar Tage vor der Prüfung überhaupt mit dem Lernen beginne. Ich bereite mich nie lange auf eine Prüfung vor. Ausnahme war wahrscheinlich die Fahrschule, in der man durch das Ausfüllen der Bögen ja eigentlich alles gelernt hat, was man brauchte. Das Lernen sieht bei mir übrigens so aus, dass ich mir alles wichtige durchlese bzw. visuell erfasse und das, was ich für unwichtig empfinde, einfach überfliege. Das ist ziemlich dumm, aber bis jetzt hat es immer geklappt. So habe ich auch mein Abitur geschafft. Ernsthaft, ich habe am Abend vor der Matheprüfung das Lehrbuch überflogen und ein paar wenige Aufgaben gerechnet. Auch kann ich mich nicht erinnern vor dem Abitur überhaupt etwas für Latein gelernt zu haben. Es gibt ein Zeitungsinterview, in dem ich zitiert wurde, dass man »Latein sowieso nicht lernen kann. Entweder man kann es oder man kann es nicht.« Ich konnte es übrigens nicht. Ist das unklug? Ja. Wird das irgendwann schief gehen? Wahrscheinlich. Werde ich es anders machen? Nein.

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Ich habe mir auf mein Sony eine Custom ROM von Android 4.4 geflashed und wieder gemerkt, wie ich Android nicht missen möchte. Der Google Now Launcher ist super. Es fühlt sich an als wüsste ich über alle Termine und sonstige wichtige Dinge bescheid, wenn ich das Smartphone bei mir trage. Android KitKat wird es leider nativ nicht mehr für das Sony geben, dafür läuft die CyanogenMod Version besser als gedacht. Es gibt OTA Updates in viel kleineren Intervallen als bei Stock ROMs und meist verbessern sie die Akkulaufzeit. Das bringt einen mehr in eine Wohlfühlzone. Regelmäßig Updates, die nicht nur Sicherheitslücken oder Bugs fixen, sondern spürbar für jeden das Betriebssystem verbessern.

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Wie gesagt, Klausuren schreiben. An der Zahl noch zwei Klausuren. Am Montag Datenbanken, am Donnerstag Kommunikationstechnik. Am Mittwoch wird ein wichtiger Tag, da haben wir einen Termin beim Notar. Das ist schon ein bisschen abgefahren, ich bin 20 Jahre alt und bin dann Gründer einer GmbH. Eine GmbH mit einem richtig schönen Büro und einer Zukunft. Immerhin gründet man solch ein Unternehmen nicht zum Spaß, die Zukunft ist das Ziel (Entschuldigung, ich habe es nicht geschafft das ungeschwollen auszudrücken). Dann können wir endlich in den IKEA, da gibt es nämlich tolle Möbel, die auch in einem Büro gut aussehen. Dazu kommt so viel, das wir vorhaben und vor uns haben. Großes Abenteuer. Ahoi.

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