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Die Wahl der Qual

…oder auch: Ich habe tatsächlich eine Idee, wie sich ein guter Messenger umsetzen lässt.

In der letzten Folge R&funk habe ich mich etwas darüber aufgeregt, dass momentan alle Messenger richtig bescheuert sind. Man unterhält sich relativ viel in Messengern, privat und beruflich, weshalb ein Dienst eigentlich überall gut bedienbar sein muss. Ist leider keiner. Schade. Wenn ihr Gründe wissen wollt, hört es euch einfach in besagter Folge R&funk an. Ungefähr ab 16Min 15Sek. Ich verlinke sie für euch auch gerne nochmal: hier.

Das Problem bei der Umsetzung eines neuen Messengers ist, dass man von vornherein seine Freunde dort haben möchte, ohne jemanden überzeugen oder hinzufügen zu müssen. Sonst muss man nur Text samt den üblichen Smileys haben und Fotos hochladen können. Fertig, Kommunikation.

Wie wäre es mit einem Service außerhalb von Facebook und Google, bei dem ich trotzdem meine Kontakte aus Facebook habe? „Log in with Facebook“, Freundesliste anzeigen und außerhalb von den Facebook Servern kommunizieren. Nicht, weil mich der Datenschutz bei Facebook kümmern würde, ich gegen das System oder ein Hippie bin, sondern um die Inkompatibilitäten mit unterschiedlichen Systemen und Protokollen zu vermeiden. Wer gegen das System ist: „Log in with Google“. Einen Google Account hat mittlerweile jeder. Beides gleichzeitig, eine normale Registrierung? Klar, ist ja nur zur Authentifizierung, man hätte all seine Freunde beisammen, sieht wer es von denen auch nutzt und ab da ist der Service eigenständig.

Der Haken: „sieht wer es auch nutzt“. Zuverlässig und ohne Probleme könnte man nur innerhalb des Dienstes schreiben. Von dort aus nach „außen“ zu jemandem in Facebook schreiben verursacht die bekannten Probleme (halber Nachrichtenverlauf, verlorene Umlaute, „Senden fehlgeschlagen“). Möglich wäre es trotzdem, es wäre ein Anfang und für niemanden eine Hürde sich anzumelden. Besser als die Möglichkeiten, die man momentan hat.

Eine schicke Webapp, Desktopclienten und mobile Versionen, die sich wirklich nur auf die Nachrichten konzentrieren. Man hätte nicht den einen Nachrichtenverlauf in Facebook, den anderen in Hangouts und den dritten bei WhatsApp, sondern sieht schön alle Nachrichten gesammelt. Es ist eine Möglichkeit, wie so etwas funktionieren könnte, ohne sich Gedanken um die Userbase machen zu müssen.

Anmerkung: Kein Zusammenhang mit dem Kauf von WhatsApp oder anderen netzpolitischen Debatten. Ich bin einfach nur mit der Gesamtsituation unzufrieden.

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