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Timo, was sagst du zu den neuen Alben diesen September?

Oh, schön, dass du fragst. Tatsächlich wollte ich gerade darüber sprechen.

Ich habe mich letzten Monat auf drei Veröffentlichungen gefreut: HinterlandMechanical Bull und #2 von Thees Uhlmann, bei dem ich den Artisten deshalb dazuschreibe, weil »#2« alleine seltsam wirkt. Tatsächlich wurde »#2« schon am 30. August veröffentlicht, aber das habe ich ein wenig verschlafen. Daher ist es in meinem September. Deal with it.

Das besondere dabei ist, dass ich mitunter Casper, Kings of Leon und Thees Uhlmann aufzählen würde, würde man mich nach meinen Lieblingsinterpreten fragen. Kennt ihr das, wenn man ein bestimmtes Album hört und sich dabei immer wieder an die gleichen Situationen erinnert? Ich mag dieses Gefühl sehr und habe es besonders stark bei genannten Künstlern.

Eigentlich möchte ich nicht viel über jene Neuerscheinungen sagen. Alle drei sind würdige Nachfolger.

Thees Uhlmann hat es mit #2 geschafft die Eingängigkeit des Vorgängers noch zu übertrumpfen und sich gleichzeitig selbst treu zu bleiben.

Die Kings of Leon machen endlich wieder mehr Druck und schlagen mit Mechanical Bull einen Bogen zu ihrem alten Stil. Es ist ausgewogen und hat viel potenzial, aber mit Sex on Fire haben sie sich eine Hürde gestellt, die sie nur schwer übertreffen können.

Casper führt einen ins Hinterland und festigt mit dem Album seinen Stil. Die Mischung aus Rap und Indie-Rock funktioniert so gut, zudem wird das Zuhören durch den Spannungsbogen noch schöner.

Plötzlich ein greller Blitz am Himmel, ein flammender Meteor stürzt zur Erde. Doch als ich heute mal wieder Two Door Cinema Club durchhörte kam ich an einen Punkt, wo ich etwas neues hörte – und tatsächlich, am 27. September wurde Changing of the Seasons veröffentlicht, eine EP mit drei wunderschönen neuen Titeln. Gäbe es einen Superlativ zu »wundschön« würde ich ihn gerne stattdessen verwenden. Changing of the Seasons erinnert mich ein bisschen an eine viel bessere Version von Owl City – Fireflies, Crystal verschafft mir immer wieder Gänsehaut und Golden Veins… ich kann nicht sagen, was es in mir auslöst, aber ich habe so viel Spaß beim zuhören.
Zudem gehört auch Two Door Cinema Club zu meinen Lieblingsinterpreten. Es könnte besser nicht sein.

Dieser Monat hatte an musikalischen Highlights so viel zu bieten. Danke, September.